Unterstützte Kommunikative Kinesiologie – UKK

„Ich habe keine Stimme, aber viel zu sagen!“

Die Unterstützte Kommunikative Kinesiologie wurde in Deutschland 2001 von Sibylle Wiedemann gemeinsam mit Menschen ohne Lautsprache entwickelt und wird seither in verschiedenen Bereichen angewandt.

 

Gemeinsam mit ihrem UKK- Team bestehend aus Menschen mit komplexer Beeinträchtigung hat Sibylle Wiedemann ein einfaches aber sehr wirksames Frageschema erarbeitet. Die Fragen werden vom Anwender verbal gestellt, die Antworten erhalten wir über den Muskeltest aus der Kinesiologie. Durch die Mitarbeit einer Ersatzperson (im kinesiologischen Sprachgebrauch: Surrogat) sind körperliche Einschränkungen des Klienten unerheblich. Wer sich mitteilen will, kann dies mithilfe von UKK auch tun.

  • UKK ist eine junge Kommunikationsform, die viele neue Chancen eröffnet.
  • UKK ist eine Kommunikationstechnik, für Menschen, die auf andere Art und Weise nicht oder nur mit Einschränkungen kommunizieren können.
  • UKK ist eine Technik aus dem großen Feld der Unterstützten Kommunikation und gehört in den Bereich der „Hilfestellungen durch Personen“.
  • UKK ist ebenso eine Unterstützung, die zu den basalen Angebot zu zählen ist.
  • UKK ist eine Kommunikationsform, die Verständigung mit allen Menschen ermöglicht, die dazu bereit sind.

AnwenderInnen in Österreich

Seit 2012 organisiere und begleite ich die UKK- Basisausbildung in der Steiermark.
Mittlerweile sind in der Steiermark sowie in anderen Teilen von Österreich AnwenderInnen in verschiedenen Gruppen und Institutionen mit dieser neuen Kommunikationstechnik vertraut.

Seit 2015 bin ich zertifizierte UKK Lehrerin. Kurse sind buchbar.

Als offizielle Ansprechperson und Vertreterin von UKK in Österreich stehe ich Ihnen gerne bei offenen Fragen zur Verfügung! Ich freue mich über ein persönliches Gespräch!

Wissenswertes über UKK in Kurzform

UKK ist die sinnvolle Synthese des Muskeltests aus der Kinesiologie mit modifizierten Fragetechniken aus der Unterstützten Kommunikation. Hierbei geht es darum, gezielt Themen einzugrenzen. Obwohl alle Fragen nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können, muss der Anwender das Anliegen des Gesprächspartners rasch erkennen und zur Zufriedenheit des Klienten „übersetzten“.

Die Fragetechnik ist so aufgebaut, dass die KlientIn neugierig und bereit zu aktiver Mitarbeit wird – oft für beide Seiten eine ganz neue, bereichernde Erfahrung. Meine Erlebnisse haben mir gezeigt, dass die Qualität der Gespräche von vielen Faktoren abhängt. UKK erfordert von den Klienten keinerlei körperliche Anstrengung, da alle Tests über eine dritte Person (Surrogat) durchgeführt werden können. So können sich selbst die Menschen mitteilen, die auf andere Weise nicht oder nur bedingt dazu in der Lage sind.

  • UKK funktioniert nur, wenn alle Gesprächspartner zum Austausch bereit sind.
  • UKK kommt ohne teure Hilfsmittel wie Computer oder andere elektronischen Geräte aus.
  • UKK kann überall angewendet werden.
  • UKK ist für jeden Interessierten zu erlernen.
  • UKK ist keine Therapie, kann aber hervorragend mit allen kinesiologischen und anderen Techniken und Therapien kombiniert werden.
  • UKK wird bereits erfolgreich in den unterschiedlichsten Fachgebieten eingesetzt. Behindertenbegleitung, Krankenpflege, Palliativ, Seelsorge und Naturheilkunde sind nur einige Beispiele hierfür. (Text Sibylle Wiedemann, Begründerin von UKK)

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