Tanz- und Ausdruckspädagogik

Was versteht man unter Tanz- und Ausdruckspädagogik?

Ausdruckstanz findet seit dem 20. Jahrhundert Verbreitung und hat sich als Gegenbewegung zu den strengen Gesetzen des klassischen Balletts entwickelt. Er ist gekennzeichnet von dem Versuch, zu einem natürlichen Körper- und Bewegungsausdruck zurückzukehren.

Die Sehnsucht nach ganzheitlichem Erleben durch Tanz ist das zentrale Anliegen der Arbeit mit Ausdruckstanz. Die Tanzpädagogik lehnt sich an die Theorien und Grundhaltungen der Tanztherapie an. In den 1940er Jahren erkannte man den therapeutischen Wert, den Tanz und Bewegung boten und entwickelte eine Körper- und erlebnisorientierte Psychotherapieform. Tanztherapie nutzt das künstlerische Medium des Tanzes und dessen Grundlage, die Bewegung, um das seelische und körperliche Wohlbefinden des Menschen zu fördern und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen.

Tanz- und Ausdruckspädagogik setzt am Körper und an den kreativen Bewegungs-Prozessen des jeweiligen Menschen an.
Da Bewegung das ursprünglichste Kommunikationsmittel ist, kann auch auf einer vorsprachlichen Ebene gearbeitet werden.
Gerade in der Arbeit mit Menschen mit schwerer Behinderung oder Sprachstörungen ist dies sehr bedeutsam.

Tanzpädagogik geht von einer ganzheitlichen Sichtweise des Menschen aus.
Über die eigene Erfahrung in Bewegung und Tanz wird der Mensch in seinem körperlichen sowie auch in seinem emotionalen und geistigen Erleben angesprochen.

Tanzpädagogik unterstützt eine gesunde Entwicklung des Köperbewusstseins

und setzt an Fähigkeiten des Menschen im Hier und Jetzt an – sie orientiert sich an individuellen Prozessen.

Tanzpädagogik ist für Menschen geeignet, die sich gerne tänzerisch bewegen oder für jene die die Freude daran wieder entdecken wollen.

Tanzpädagogik kann mit vielen anderen Methoden kombiniert werden.
Dabei bietet sich Jeux Dramatique oder auch kinesiologische Techniken für mich besonders an.

Mein Angebot zu Tanz- und Ausdruckspädagogik